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4 Schwestern über 4 Dekaden – eine unglaubliche Fotoreihe

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Ich glaube fest daran, dass jeder, der eine Schwester hat, von Anfang an zu den Glücklichen gehört, denen eine beste Freundin zur Seite steht. Schwestern sind auf eine Weise miteinander verbunden, wie sonst niemand. Diese vier Schwestern haben eine beeindruckende Fotoreihe erstellt, welche sich über vier Dekaden erstreckt und sie auf der Reise ihres Lebens begleitet. Nun lassen sie uns alle an dieser wunderbaren Reise durch die Zeit teilhaben.

1. SOMMER 1975

Source: mutualart.com

Die Reise beginnt im Sommer des Jahres 1975, also Nicholas Nixon zu Besuch im Hause der Familie seiner Schwester war. Er brachte die Schwestern dazu, für ein Foto posieren, obwohl er von Beginn an nicht überzeugt war, ob er sie dazu bringen können würde. Heather, Mimi, Laurie und BeBe versammelten sich schließlich in derselben Reihenfolge, die sie die nächsten vier Jahrzehnte beibehalten würden.

2. Hartford 1976

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Die Schwestern stehen auf diesem Foto an einem schönen Sommertag entspannt in einer Reihe. Sie alle tragen Kleider und haben die selbe, entspannte Körperhaltung, die von der Kamera eingefangen wurde. Man kann die Hoffnung bezüglich der Zukunft in ihren Augen sehen, während sie selbstbewusst posieren.

3. Cambridge, Massachusetts 1977

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Genau ein Jahr später kann man definitiv eine Veränderung feststellen. Sie alle strahlen noch immer viel Selbstbewusstsein aus, allerdings scheinen sie nicht mehr ganz so sorglos zu sein, wie noch ein Jahr zuvor. Sie haben auch die Kleider abgelegt und die andere Kleidung spiegelt die Veränderung in ihnen wieder.

4. Harwich Port, Massachusetts 1978

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Ein weiteres Jahr später scheint auch die Freude, die sie zunächst ausstrahlten, verschwunden zu sein. Allerdings unterscheidet sich die Aufnahme auch aufgrund der anderen Motivwahl. Die Nahaufnahme ermöglicht einen deutlich klareren Blick in die Gesichter der jungen Frauen. Sie alle scheinen die ersten Falten aufgrund ihrer Gesichtszüge und der Ernsthaftigkeit in ihnen zu haben und alle scheinen eher besorgt in die Zukunft zu schauen.

5. Marblehead, Massachusetts 1979

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Endlich seinen sie alle Züge ihrer eigenen Persönlichkeit zu zeigen. die Wahl ihrer Outfits zeigt, wie unterschiedlich die Richtungen sind, in die sie sich entwickeln. Während eine eher schick gekleidet ist, wählt eine andere Hosen aus. Während eine der Schwestern extrem entspannt dasteht, hält die andere die Arme schützend vor sich. Da kann man sich wirklich nur wundern, was zu diesem Zeitpunkt in ihren Köpfen vorging.

6. East Greenwich, Rhode Island 1980

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Die engen Bindungen zwischen den Schwestern werden auf diesem Foto wirklich deutlich für jeden sichtbar. Die einen umarmen sich eng und wollen vielleicht so darstellen, wie nah sie sich wirklich sind. Ihre eigene Ausstrahlung hat das offene Lächeln und die positive Hoffnung für die Zukunft abgelöst.

7. Cincinnati 1981

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Eine weitere Erinnerung an einen Sommer. Die Mädchen zeigen ihre trainierten Körper und schlanken Beine, während sie die Sonne genießen. Sie scheinen an Selbstbewusstsein gewonnen zu haben und auf völlig neue Weise in sich zu ruhen. Allerdings strahlen sie zeitgleich eine Ernsthaftigkeit aus. Noch interessanter wird das Foto dadurch, dass sie sich leicht von der Kamera Weglehnen, so als wollen sie uns dazu bringen, ihre Geschichte genauer zu betrachten.

8. Ipswich Massachusetts 1982

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Warm eingepackt in dicke Jacken und Pullover scheinen sie erneut vor Selbstbewusstsein nur so zu strotzen. Dieses Foto erzählt uns Geschichten von kalten Wintern und dem Wind, der durch die Haare der Mädchen weht. Ihre Gesichter sind dabei ernst, wobei nicht alle von ihnen verschlossen erscheinen, die Veränderungen allerdings werden deutlicher.

9. Allston, Massachusetts 1983

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Die Schwestern scheinen auf diesem Foto eine Art Einheit zu bilden. Ihre Kleider scheinen, nachdem sie in den letzten Jahren so viel Individualität ausgestrahlt haben, aufeinander abgestimmt und sie scheinen einander auch sonst wieder näher zu stehen. Die Sonnenstrahlen in ihren schönen Gesichtern scheinen fast eine Emotion darzustellen, die für uns irgendwie angreifbar bleibt.

10. Truro, Massachusetts 1984

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Die Dynamik der Schwestern scheint in diesem Bild, das auf Cape Cod aufgenommen wurde, neue Höhen zu erreichen. Sie alle sehen sowohl geistig, als auch körperlich, deutlich erwachsener aus. Wir können uns nur vorstellen, welche Herausforderungen des Lebens sie auf ihre bisherigen Weg zum Erwachsen werden durchlaufen haben. Dieses Foto beweist aber, dass aus Mädchen zu diesem Zeitpunkt Frauen geworden sind.

11. Allston, Massachusetts 1985

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Auf diesem Foto ist kein Lächeln sicher, obwohl die Verbindung zwischen den vieren omnipräsent erscheint. Und tatsächlich fragen wir uns wieder, was sie damit bezwecken, dass ihre Outfits aufeinander abgestimmt hat. Trotzdem strahlt jede der Schwestern auch etwas eigenwilliges aus. Jede von ihnen durchlebt ihre eigene Geschichte.

12. Cambridge, Massachusetts 1986

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Wir durften die Reise der Schwestern jetzt bereits über ein Jahrzehnt begleiten und trotzdem wissen wir letztendlich genauso viel über sie, wie zu beginn. Sie alle scheinen eine Art unlösbares Rätsel zu sein. Auch dieses Foto lässt darauf schließen, dass seine Aufnahme bereits zuvor geplant war. Sie alle posieren für das Foto.

13. Chatham, Massachusetts 1987

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Der Lauf der Zeit scheint kein Freund der Schwestern zu sein und die ersten Anzeichen des Alterns sind deutlich in ihren Gesichtern zu sehen. Trotzdem entgeht einem wohl keinesfalls die Entschlossenheit, die offensichtlich in ihnen zu sehen ist. Die Widerspenstigkeit, die sie ausstrahlen, bringt uns wieder dazu uns zu fragen, was wohl in ihren Leben passiert.

14. Wellesley, Massachusetts 1988

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Plötzlich gibt es dieses Bild, in dem sie alle wenigstens ein Lächeln auf den Lippen tragen. Es ist in allen Gesichtern erkennbar, während sie für die Kamera posieren. Vielleicht ist ein Plan von ihnen aufgegangen oder vielleicht war es auch einfach ein wunderbarer Tag. Wir werden es wohl nie erfahren.

15. Cambridge, Massachusetts 1989

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In diesem Jahr sieht das Foto der Frauen ganz anders aus. Eine der Schwestern scheint sich sogar zu verstecken, sodass wir nur einen kleinen Teil ihres Gesichts zu sehen bekommen. Auffällig ist weiterhin, dass keine der Frauen lächelt, was uns zu der Annahme kommen lässt, dass das Jahr für die vier nicht unbedingt einfach war.

16. Woodstock, Vermont 1990

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Zwei der vier Frauen scheinen sehr glücklich zu sein, eine allerdings tanzt zumindest auf den ersten Blick komplett aus der Reihe. Sie scheint mit den Gedanken an einem völlig anderen Ort zu sein. Ihr Gesichtsausdruck lässt spekulieren, dass sie sich vielleicht ein anderes Leben vorstellt, vielleicht weit entfernt von ihren Schwestern.

17. Watertown, Massachusetts 1991

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Dieses Foto ermöglicht erneut andere Eindrücke, denn die Schwestern scheinen plötzlich voneinander distanziert. Das Fehlen eines Lächelns wirft die Frage ist, ob die vier sich vielleicht aufgrund von Entfernung und Alter letztendlich doch voneinander distanziert haben oder ob es andere Gründe gibt, unter denen die Beziehung der vier leidet.

18. Concord, Massachusetts 1992

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Auf den ersten Blick fällt ins Auge, dass die vier hier nicht mehr alle in die Kamera blicken. Die Schwestern präsentieren sich in unterschiedlichsten Posen. Während die eine hinunter blickt, wird sie scheinbar von der anderen beobachtet. Fast erscheint es so, als würden die Schwestern darüber lamentieren, wie wichtig die Tradition mit den Fotos tatsächlich für sie ist.

19. Unknown Place 1993

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Bei diesem Bild lies Nixon die Information über den Ort der Aufnahme aus. Allerdings vermuten wir fast, dass sich die Schwestern irgendwo in England aufhalten. Ein leichtes Lächeln scheint auf den Lippen aller zu liegen. Nach all den Jahren könnte ja auch endlich etwas Gutes vor den vieren liegen, oder nicht?

20. Grantham, New Hampshire 1994

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Anders als die vorherigen Fotos ist dieses von den vier Schwestern selbst aufgenommen worden. Näher als auf diesem Bild sind wir ihnen bisher noch nicht gekommen. Vielleicht war es Nixon unmöglich gewesen, die vier für ein Foto zu treffen, da er und seine Frau damals eine schwere Zeit durchmachten, wir wissen es nicht. Trotzdem genießen wir das Privileg, die vier aus der Nähe betrachten zu können.

21. Marblehead, Massachusetts 1995

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Das hier ist wohl das Foto, in dem die vier auf ihrer Reise bis zu diesem Zeitpunkt am glücklichsten aussahen. Alle vier scheinen einander nah und berühren die anderen, so als wollen sie darstellen, dass ihre Verbindung enger ist, als jemals zuvor. Sie scheinen mehr Zeit miteinander zu verbringen und das zu genießen. Wenn Sie allerdings schon bei diesem Foto glücklich sind, können sie wohl kaum das Jahr 2010 abwarten!

22. Lexington, Massachusetts 1996

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In diesem Foto ist wirklich etwas außergewöhnliches erkennbar. Irgendwie scheinen sie alle nicht das eigene Glück auszustrahlen und auf irgendeine Weise scheint es einen Vorfall gegeben zu haben, von dem wir nichts wissen. Egal was passiert ist, die vier halten die Tradition aufrecht und stehen trotz allem sehr nah beieinander. Sie sind noch immer eine Einheit.

23. Wellesley Hills, Massachusetts 1997

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Mit dem laufe der Zeit lässt sich auch das Alter der Damen nicht mehr verstecken. Die Herausforderungen des Lebens haben ihre Zeichen hinterlassen. Sie alle sehen irgendwie nachdenklich aus. Wahrscheinlich steckt auch hinter diesem Bild eine längere Geschichte.

24. Falmouth, Massachusetts 1998

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Dunkle Farben und eine etwas melancholische Stimmung scheinen dieses Bild zu dominieren. Wer weiß, was dazu geführt hat, dass die vier sich für eine solche Inszenierung entschieden. Wir alle warten bereits seit 1975 auf mehr Einblicke in ihr Leben.

25. UNBEKANNTERT ORT 1999

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Offensichtlich war das Jahr 1999 kein gutes für die vier Schwestern. Sie alle lehnen sich als Einheit in Richtung der Kamera, trotzdem sind die Falten in ihren Gesichtern deutlich klarer erkennbar. Allerdings müssen wir den Schwestern gratulieren, denn sie haben ihre Tradition des jährlichen Fotos noch immer nicht gebrochen.

26. Unbekannter Ort 2000

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Wie ungewöhnlich die Verbindung zwischen Schwestern sein kann, zeigt dieses Fotos. Die Schwestern halten einander in diesem Bild noch deutlicher und fester, als in den Jahren zuvor. Sie alle haben ihre Schwestern in den letzten Jahrzehnten in Ehren gehalten und hielten zusammen. Vielleicht so sehr, dass wir dazu tendieren, zu vergessen, dass sie nicht immer umeinander herum sind.

27. Unbekannter Ort 2001

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Das wir nicht wissen, wo sie sind, beflügelt unsere Fantasie. Sie sehen deutlich glücklicher ist, weshalb wir annehmen, dass sie an einem besseren Ort sind, als im vorherigen Jahr. Auch wenn sie irgendwie befreit erscheinen, wirkt ihr Lächeln noch immer ein wenig distanziert.

28. Marblehead, Massachusetts 2002

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In den letzten Fotos wird ein Thema immer wieder aufgegriffen. Die Schwestern wenden sich einander zu und umarmen sich auf unterschiedliche Art und Weise. Wahrscheinlich sind es die Jahre, in denen sie einander Respekt und Verständnis entgegen brachten, die letztendlich dazu führen, dass sie sich immer näher kommen.

29. Unbekannter Ort 2003

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mit dem Blick in die Kamera scheinen die ernsten Gesichtsausdrücke und die Sorge in ihren Gesichtern noch deutlicher zu werden. Wir wissen natürlich nicht, was in ihren Leben vor sich ging, dass zu dieser Aufnahme führten. Allerdings ist das wohl auch, was uns an der Stange hält.

30. Cataumet, Massachusetts 2004

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Offensichtlich sind die Schwestern up to date, denn wenigstens eine von ihnen trägt offensichtlich ein Handy bei sich. Zwei der vier Schwestern scheine zu diesem Zeitpunkt wenig Wert, auf ihr Aussehen zu legen, allerdings ist neben den offensichtlichen Aspekten auffällig, wie unterschiedlich die Schwestern sind. Eine wirkt so nachdenklich, dass sie sogar in die Ferne schaut.

31. Cataumet, Massachusetts 2005

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Während drei der Schwestern selbstbewusst in Richtung der Kamera schauen, zeigt die vierte uns ausschließlich ihr Profil. Offensichtlich waren die Outfits für dieses Foto mehr oder weniger abgestimmt. Wir alle Fragen uns, wieso sich die vier entschieden, so zu posieren.

32. Wellesley, Massachusetts 2006

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In diesem Bild scheinen die vier sich herausgeputzt zu haben. Trotzdem ist ein klares Muster zu erkennen: drei Schwestern schauen in die Kamera, während eine im Profil zu sehen ist. Trotzdem sind sie einer Familie mit starker Bindung.

33. Unbekannter Ort 2007

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Bei diesem neuen Einblick in das Leben der vier Schwestern fallen die Falten, die inzwischen auf ihren Gesicht vorhanden sind, deutlich vertieft. Wenn wir ihr Alter richtig geschätzt haben, müssen sie inzwischen Großmütter sein, schließlich folgen wir ihnen jetzt mehr als drei Jahrzehnte.

34. Dallas, Texas 2008

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Die unterschiedlichen Persönlichkeiten der Frauen fallen in diesem Bild besonders ins Auge. Während die eine sich deutlich mehr ins Zentrum stellt, versteck die andere sich hinter ihr. Sie alle scheinen ein wenig gedankenverloren, allerdings sind sie dabei genauso mysteriös, wie sonst auch.

35. Unbekannter Ort 2009

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Endlich erfahren wir, dass es sich bei Bebe um Nixons Frau handeln. Sie ist auch die Frau, die die Schwestern immer wieder dazu bringt, sich für die Fotos zusammen zu raufen. Auf ihre Weise hält sich die vier mit viel Kraft und Liebe zusammen und führt somit sie alle, und auch uns, durch die die Jahrzehnte. Auch scheint die Ehe mit Nixon stark zu sein und schließlich auch so lange zu halten.

36. Unbekannter Ort 2010

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Eine der Schwestern präsentiert sich mit geschlossenen Augen und scheint nicht nur in sich zu Ruhen, sondern auch ihren Frieden gefunden zu haben. Vielleicht ist sie froh darüber, wie lange dieses Projekt schon anhält. Die anderen scheinen sich in ihrer Gegenwart wohl zu fühlen und lehnen alle aneinander, was die Verbindung zwischen ihnen allen verdeutlicht.

37. Truro, Massachusetts 2011

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Auch den Schwestern steht das Altern gut, wobei sich jede auf ihre eigene Weise damit versöhnt zu haben scheint. Sie sind durch die Spuren des Lebens in ihren Gesichtern nur noch interessanter geworden. Sie spiegeln nämlich auch die Geschichte ihrer Liebe wider. Die starke Bindung wird durch das Schwarz-weiß Foto auf besondere Art und Weise noch verdeutlicht.

38. 2012

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Langsam nähern wir uns dem Ende der „Brown Sisters“ Serie, die Nicholas Nixon mit einer wunderschönen Nachricht an die Damen beendet. Er drückt die Liebe für seine Schwägerinnen Mimi, Laurie und Heather aus und verkündet, wie sehr er seine Frau und beste Freundin, BeBe, liebt. Dieses Bild verdeutlicht die Früchte seiner Arbeit und der Tradition, die dafür sorgte, dass die Frauen eine einmalige Erinnerung an ihre Liebe zueinander haben.

39. 2013

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„The Brown Sisters“ ist eine der bekanntesten und längsten Fotoserien des 20. und 21. Jahrhunderts. Es ist schwer an die Fotos, die bisher zweimal versteigert worden, zu kommen. Im Museum of Modern Art in New York konnte man sie sich in einer Ausstellung, die sehr gut besucht war, ansehen.

4 Schwestern über 4 Dekaden

Ich glaube fest daran, dass jeder, der eine Schwester hat, von Anfang an zu den Glücklichen gehört, denen eine beste Freundin zur Seite steht. Schwestern sind auf eine Weise miteinander verbunden, wie sonst niemand. Diese vier Schwestern haben eine beeindruckende Fotoreihe erstellt, welche sich über vier Dekaden erstreckt und sie auf der Reise ihres Lebens begleitet. Nun lassen sie uns alle an dieser wunderbaren Reise durch die Zeit teilhaben.

40. 2014

Source: mutualart.com

Der Fotograf Nicholas Nixon machte seit 1975 jedes Jahr ein Foto von seiner Frau, die damals 25 Jahre alt war und ihren Schwestern. Das Konzept, was hinter der Serie sieht, ist die Veränderung, die die vier in den vierzig Jahren durchlebten. Die Bilder haben alle Hintergründe, die bedeutungsvoll sind und insgesamt gehört die Serie fünfzehn Institutionen und zehn privaten Sammlern.

Die Beziehung der vier Schwestern wird in dieser Fotoreihe beeindruckend wiedergegeben. immer wieder wird deutlich, dass die familiären Strukturen sich verändern und auch die Beziehungen der Schwestern zueinander immer wieder anders gestaltet sind. Trotzdem sind sich die vier wichtig.

Besonders im Alter wird deutlich, dass sie sich nahe stehen und ein Leben ohne einander nur schwer vorstellbar ist. Genauso wertvoll, wie die Beziehung zu den Eltern, ist die Beziehung zu den Geschwistern. Diese beeinflussen unser ganzes Leben und begleiten uns in der Regel über die gesamte Laufzeit. Schicksalsschläge, die geteilt werden, sind einfacher zu verarbeiten, wer jemand an seiner Seite hat, auf den er sich stets verlassen kann, ist eindeutig im Vorteil. Diese vier Schwestern zeigen uns auf beeindruckende Weise, wie wichtig diese Verbindungen zwischen Geschwinder sind und erinnern uns daran, dass wir uns alle im Laufe unseres Lebens verändern, aber dass es letztendlich die Konstanten in diesem sind, die es lebenswert machen.

Zeitgleich fasziniert uns diese Fotoserie nicht nur aufgrund der immer wieder aufkommenden Motive der Veränderungen innerhalb der familiären Strukturen, sondern auch, weil wir den Schwestern zusehen können, wie sie älter werden. Es ist erkennbar, wie unterschiedlich sie mit dieser Tatsache umgehen und welche Maßnahmen sie ergreifen, um dieses aufzuhalten.

Die Fotoreihe wird noch lange begeistern und faszinieren. Es ist offensichtlich, dass der Fotograf ein Auge dafür hatte, gegenwärtige Lebenssituationen auf beeindruckende Weise in seinen Bildern festzuhalten. Die Strukturen und Beziehungen werden durch die Wahl der Winkel und Posen kraftvoll ausgedrückt und faszinieren den Betrachter. Die Serie wird wohl nie an Anziehungskraft verlieren und wird für immer Zuschauer in ihren Bann ziehen, besonders, weil sie vollkommen durchschnittliche Menschen im Laufe der Jahrzehnte zeigt und keine Berühmtheiten.

Das Projekt, dass die Schwestern über all die Zeit begleitete bietet ihnen auch heute noch zurückzublicken und erinnert an besonders, stürmische und sicher auch harmonische Zeiten. Ein solches Projekt ermöglicht es Familien, regelmäßig zurückzublicken und ist sicher eines, welches wir alle in Erwägung ziehen sollten. Eine so lange Fotoserie ermöglicht es, Erinnerungen zu sichern und Unterhaltungen anzukurbeln und ist sicher auch für die Nachkommen etwas, was ausgesprochen viel Wert hat.


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